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Ruhe in Zeiten von Alltagsstress und Rastlosigkeit finden

In heutigen Zeiten fällt es uns zunehmend schwerer abschalten zu können. Da sind zu viele Erledigungen, Termine, Berufsarbeit, etc. Bereits im jungen Alter verlernen wir die wertvolle Eigenschaft zur Ruhe zu kommen, durch Verpflichtungen wie z.B. die Schule. Wir gewöhnen uns mit der Zeit einen Lebensstil an, der von anfallenden Tätigkeiten, die erledigt werden müssen geprägt ist. Die Gefahr hierbei ist die Erholung zu vernachlässigen. Die Folge sind meist nervliche Erkrankungen wie Burnout, Schlafstörungen, Depressionen und Migräne (um nur ein paar zu nennen). Es ist durchaus möglich mehrere Sachen unter einen Hut zu bekommen. Ich gebe dir hier ein paar Tipps wie du auch im Alltagsstress zur Ruhe findest.



1. Reduziere sinnlose Tätigkeiten


Oft geht viel wertvolle Zeit durch sinnlose Tätigkeiten verloren. Hiermit ist z.B. endloses Scrollen am Handy oder Zappen am TV gemeint. In diesem Zustand ist man wenig achtsam und lebt nur so vor sich hin. Auch wenn es den Anschein macht, ist diese Geisteshaltung wenig entspannend. Frage dich daher öfter "Welchen Sinn macht meine Handlung?".



2. Bring Bewusstsein in dein Leben


Da wären wir schon beim Thema "Bewusstsein" und das ist ein ganz wichtiges, wie ich finde. Bewusstsein bedeutet einen Geisteszustand anzunehmen, der voll und ganz in der Gegenwart stattfindet. Alle Sinne sind fokussiert und wir nehmen unsere Umgebung sehr klar wahr. In diesem Bewusstseinszustand schalten die Gedanken ab und es geht nur um das "Sein". Wir befinden uns leider oft im Autopilot und nehmen gar nicht wahr was wir überhaupt tun oder unser Körper befindet sich im permanenten Stressmodus. Deshalb ist es umso wichtiger ab und an in den Ruhemodus zu schalten. Indem wir beginnen Dinge bewusst zu tun, kann unser Körper entspannen. Bei Hobbys fällt dies besonders leicht. Deshalb mein Tipp: Tue das was du tust mit voller Aufmerksamkeit und tue nur das. Es gibt nichts entspannenderes und befreiendes als voll und ganz im Jetzt zu sein.



3. Sorge für Erholung


Wir leisten jeden Tag mehr als wir denken, daher ist es wichtig unserem Körper ein wenig Ruhe für die Regeneration zu gönnen. Ein erholsamer Schlaf (zw. 6-8h) ist hier ebenso wichtig wie geregelte Zubettgehzeiten. Man kann sich das als Akkuladevorgang vorstellen, denn nur mit vollem Akku können wir auf Dauer funktionieren. Hier gilt es eine Balance zu finden, die einem gut tut. Es gibt aber auch andere Formen von Erholung z.B. Saunabesuche, Meditation, Yoga, Massagen, Sport, Aufenthalte in der Natur, usw. Auf diese Art laden wir unseren Körper mit neuer Energie auf, sind belastbarer und stressresistenter im Alltag. Das Ziel sollte sein mindestens einmal täglich Zeit für Erholung einzuplanen. Der Zeitraum spielt hier keine Rolle. Wichtig ist nur, dass es sich gut anfühlt und wir Kraft daraus tanken.



4. Füttere deinen Körper mit Energie


Stress verlangt einiges an Energie ab. Hier entsteht schnell ein Nährstoffmangel. Das Tolle ist: mit der Ernährung lässt sich nahezu jeder Mangel wieder beheben. Die Nahrung bietet alles was wir brauchen, sofern wir die richtige wählen. Schlechte Ernährung schadet unserem Nerven und sorgt für mehr Stress als Erholung. Auch hier ist es wichtig in sich hineinzuhören und achtsam mit seinem Körper umzugehen. Frage dich eher: "Was braucht mein Körper jetzt?". Durch unseren Appetit auf bestimmte Dinge verrät unser Körper uns welche Nährstoffe wir gerade benötigen. Wahre Nervenstärker in der Nahrung sind z.B. Haferflocken, Bananen, Orangen, Bohnen, Erbsen, Hülsenfrüchte, Spinat, Brokkoli, Kartoffeln, Reis, Kakao, Avocado und Nüsse. Manche dieser Lebensmittel können sogar unsere Stimmung beeinflussen und uns glücklich machen. Mehr dazu im folgenden Artikel (L Tryptophan -> Link folgt).



5. Vermeide Überlastung


Wir haben sehr viele Aufgaben in unserem Leben, die täglich wachsen können. Darunter z.B. Haushalt, Arbeit, Erziehung, Gartenarbeit, Bürokratie, Termine, Erledigungen, etc. Selbst schöne Ereignisse wie Familienbesuche oder das Planen von von Treffen mit Freunde kann Stress verursachen. Selbst wenn es positiver Stress ist, kann es uns einiges abverlangen. Falls wir vorher natürlich für ausreichend Erholung gesorgt haben, haben wir auch genügend Energie die anfallenden Tätigkeiten zu meistern. Da jeder Mensch eine andere Belastungsgrenze hat ist es sehr wichtig seine eigene zu kennen. Hier sollte man ganz klar eine Linie ziehen und seine Grenze festlegen. Die Deutung der Körpersignale ist auch hier wichtig. Lerne deinen Körper einzuschätzen und behandle ihn mit Achtsamkeit. Das erspart unnötige Belastung. Wichtig ist auch sich eine Energiereserve zu schaffen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir Menschen sind und keine Maschinen. Es ist normal wenn wir nicht alles bewältigt bekommen. Deshalb sollte man nicht zu streng mit sich sein, wenn man etwas nicht erreicht hat und sich seine Fehler vergeben. Das schenkt einem Kraft. Die schönste Erfahrung ist natürlich wenn wir über uns hinauswachsen und mehr schaffen als wir uns vorgenommen haben. Dafür ist eine achtsame Haltung und Rücksichtnahme auf sich selbst von großer Hilfe.



Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Tipps ein paar Denkanstöße geben und dir zu mehr innerer Ruhe verhelfen.

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